Insidious: The Last Key (2018)

Horrror | 103 Min
Rating:
4/10
4

Movie Info

  • Horrorfilm der Haunted-House-Horrorgenre

Movie Story

Insidious: The Last Key

James Wan brachte 2010 mit einem nahezu perfekten Gespür dafür, was seinem Publikum Angst macht, neues Leben in die Haunted-House-Horrorgenre. Seine Filme ,,Conjuring – Die Heimsuchung” und  ,,Insidious” brachten aufgrund des finanziellen Erfolgs viele Fortsetzungen mit sich. Diese waren zwar nicht auf dem Niveau des Originals, doch boten sie eine solide Horrorkost. Der vierte Teil ,,Insidious: The Last Key” hat zwar einen durchaus vielversprechenden Beginn, jedoch sei die Handlung und Inszenierung, neben vereinzelt gelungenen Momenten,  sehr berechenbar.

Handlung

Die spätere Parapsychologin Elise Rainier (Lin Shaye) konnte schon als kleines Kind Kontakt mir Geistern aufnehmen. Ihr Vater (Josh Stewart) ist damit garnicht klargekommen und hat deshalb seine Tochter für ihre vermeintlichen Fantasien regelmäßig verprügelt. Elise ist dann schließlich als Teenagerin geflüchtete und somit wurde ihr Bruder Cristian (Bruce Davison) alleine bei ihrem Vater zurückgelassen. Später hat sie sich ihren Ängsten gestellt und nutzt ihre paranormalen Fähigkeiten, um anderen von Erscheinungen heimgesuchten Menschen zu helfen. Dies macht sie mit den zwei sympathischen Geisterjägern Specs (Leigh Whannel) und Trucker (Angus Sampson). Eines Tages bittet ein Mann aus New Mexico aufgrund unheimlicher Vorfälle um Hilfe. Jedoch ist dies kein normaler Fall, denn er lebt im Haus von Elises Kindheit. Für sie wird dieser Auftrag dadurch nicht bloß zum gefährlichsten, sondern auch zum persönlichsten…

Anders als die Vorgänger

Das Prinzip mit den ,,Jump Scares” wurde sehr durch die anderen ,,Insidious”-Filme ausgelutscht und das Muster ist bislang immer gleich. Jedoch sind im neuen Teil einige Jump Scares geschickt angeordnet worden. Auch die ersten 20 Minuten bieten auf Storyebene einen erfrischenden neuen Ansatz: Wir erleben das Familienleben der jungen Elise, welches sehr von Gewalt geprägt ist, und wie diese schon in Kinderjahren ihre Gabe entdeckt hat, mit Toten Kontakt aufzunehmen. Dabei ist das Setting schon ungewöhnlich und die naheliegenden Schockmomente werden zunächst noch nicht allzu vordergründig ausgespielt. Das Familiengefüge endet mit einem Todesfall und der Flucht von Elise.

Im Anschluss daran springt die Geschichte in die Gegenwart. Fortan wird ,,Insidious 4” zu einem typischen Haunted-House-Horrorfilm. Elise und ihre beiden Kompagnons versehen das Haus, in New Mexico, mit Kameras und gehen mit Taschenlampen und Richtmikrofonen unheimlichen Geräuschen auf den Grund. Dazu werden vereinzelt akustische Rückverweise eingestreut, in denen  prägnante Sätze von Elises bösem Vater mechanisch wiederholt werden, um eine Verbindung zu ihrem persönlichen Schicksal herzustellen. Auch taucht ein Wesen, mit diversen Funken sprühenden Schlüsseln, auf. Es raubt seinen Opfern die Stimme, was aber inhaltlich nicht relevant ist und somit bleiben die ganzen Schlüssel Motive unterbelichtet. Bisher hält sich die Spannung in Grenzen, jedoch sorgen die Filmemacher nach etwa einer Stunde Laufzeit für eine große Überraschung (kein Spoiler). Das Wiedersehen im letzten Drittel zwischen Elise und ihrem Bruder Christian ist hanebüchen herbeikonstruiert. Regisseur Adam Robitel lässt im Finale ein Computereffekt überladenes Polter-Spektakel erscheinen, indem er Fratzen auf der Leinwand erscheinen lässt und den Lautstärkeregler bis zum Anschlag aufdreht.

Fazit: Der ermüdenden Berechenbarkeit der Handlung und Inszenierung stehen nach einem durchaus vielversprechenden Beginn nur noch vereinzelte gelungene Momente gegenüber.

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Reviews ( 1 )

  • Tara Owens 10 / 01 / 2018 Reply

    Ich würde mich sehr über eine Bewertung des Reviews freuen ^^.

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